10 selbstgemachte Fußbadrezepte zur Entspannung

Schwere Beine, geschwollene Füße, gelbe Nägel… Es gibt viele Gründe für ein entspannendes Fußbad. Und die gute Nachricht? Es gibt ebenso viele Hausmittel, die diese Beschwerden lindern.  

Das bekannte, aber manchmal vergessene Fußbad ist, wie der Name schon sagt, eine uralte Praxis, bei der die Füße bis zu den Knöcheln in Wasser eingeweicht werden. Wir sprachen mit Cécile, einer Kosmetikerin im Thalassotherapiezentrum Saint-Malo, um mehr über diese Praxis und ihre unbestreitbar entspannende Wirkung sowie weitere, oft übersehene Vorteile zu erfahren. Die Expertin gibt Tipps für ein gelungenes Fußbad zu Hause und verrät sogar ein paar altbewährte Hausmittel. Guten Appetit, Füße  ! 

Welche Vorteile bietet ein Fußbad?

Neben seiner Hauptfunktion, nach einem langen Tag einen Moment der Entspannung zu schenken, hat ein Fußbad (und die wohltuende Wirkung des Wassers) einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Es lindert nicht nur das Gefühl schwerer Beine, sondern fördert auch die Durchblutung und kann sogar bestimmte Beschwerden und Schmerzen wie chronischen Rheumatismus, einschließlich Arthrose, lindern. Ein Fußbad kann außerdem Schwellungen reduzieren, Blasen behandeln oder sogar Pilzinfektionen lindern, vorausgesetzt, die Füße werden anschließend gründlich abgetrocknet. Nicht zuletzt ist es aus ästhetischer Sicht die ideale Vorbereitung für eine Pediküre zu Hause . 

Profi-Tipps für ein selbstgemachtes Fußbad 

Wie macht man ein Fußbad zu Hause?  

Für ein klassisches Fußbad füllen Sie zunächst 4 bis 5 Liter Wasser in eine Schüssel (oder einen anderen Behälter). Das Wasser sollte bis zu Ihren Knöcheln reichen. Für eine entspannende Wirkung geben Sie grobes Salz hinzu. Baden Sie Ihre Füße anschließend durchschnittlich 10 bis 15 Minuten lang. Wichtig ist, die 20-minütige Badezeit nicht zu überschreiten. Die empfohlene Temperatur liegt bei 37 °C, „außer bei Menschen mit ausgeprägten Venenproblemen wie Krampfadern. In diesem Fall sollte die Temperatur 32 °C nicht überschreiten“, rät der Experte. Ein Fußbad kann auch kühl, aber nicht eiskalt sein, um die Durchblutung anzuregen und Schwellungen oder Entzündungen zu lindern. 

Und nach dem selbstgemachten Fußbad? 

Nach dieser Fußbehandlung ist die Haut geschmeidiger. Daher ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein sanftes Peeling , um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Nach dem Abspülen ist es wichtig, die Füße  gründlich abzutrocknen, insbesondere die Zehenzwischenräume (vor allem bei Fußpilz, da dies die Beschwerden verschlimmern kann). Zum Schluss großzügig Feuchtigkeitscreme auftragen – fertig! Schöne Füße garantiert, ganz bequem von zu Hause aus!