Tragischer Brand in einem historischen Gebäude(1/12)
Am Montagabend brach in einem Gebäude im historischen Zentrum von Laon im Département Aisne ein Feuer von beispielloser Intensität aus. Zwei junge Feuerwehrleute, der 22-jährige Tangui Mosin und der 23-jährige Maxime Prud’homme, wurden umgehend zur Brandbekämpfung alarmiert. Während sie sich im Erdgeschoss vorarbeiteten, wurden sie durch den plötzlichen Einsturz der oberen Stockwerke unter den Trümmern begraben. Ihre Leichen wurden am Dienstagmittag geborgen – ein tragisches Ende ihres Einsatzes.

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Eine Hommage an mutige Feuerwehrleute (2/12)
Die beiden Feuerwehrleute, beide Berufs- und Freiwillige Feuerwehrleute, waren Korporale in ihren jeweiligen Feuerwehren. Maxime Prud’homme, Vater einer kleinen Tochter unter einem Jahr, und Tangui Mosin, der sich zum Lkw-Fahrer ausbilden ließ, wurden beide für ihren Mut und ihren Einsatz ausgezeichnet. Innenminister Bruno Retailleau besuchte den Unglücksort, um den beiden jungen Männern, die ihr Leben für die Rettung anderer gaben, die Ehre zu erweisen.

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Feuer in einem mittelalterlichen Viertel (3/12)
Das Feuer brach in einem mittelalterlichen Viertel aus, einem Gebiet, in dem alte Gebäude die Rettungskräfte vor zusätzliche Herausforderungen stellen. Laut Minister Retailleau betraten die beiden Feuerwehrleute ein Erdgeschoss, das noch nicht von den Flammen betroffen war, doch die oberen Stockwerke stürzten unerwartet ein und begruben die beiden Männer unter Tonnen von Trümmern.

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Brandermittlung (4/12)
Der Staatsanwalt von Laon, Guillaume Donnadieu, hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise auf Brandstiftung. Die örtlichen Behörden bestätigten, dass keine weiteren Anwohner verletzt wurden, da alle rechtzeitig evakuiert worden waren. Zwei Feuerwehrleute erlitten eine Rauchvergiftung, ihr Zustand ist jedoch nicht mehr kritisch.

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Schnelle Ausbreitung des Feuers (5/12)
Das Feuer, das in einer Wohnung in einem zweistöckigen Gebäude mit Dachgeschoss ausgebrochen war, breitete sich rasch aus. Die Feuerwehr von Aisne (SDIS) wurde um 20:45 Uhr alarmiert, um den Brand einzudämmen. Christopher Tonnellier, ein Augenzeuge, der in der Nähe arbeitet, beschrieb ein apokalyptisches Bild: Die Flammen griffen auf ein weiteres Gebäude über und erschwerten den Einsatz zusätzlich.

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Tödlicher Einsturz und Ausbreitung des Feuers (6/12)
Gegen 22:30 Uhr ereignete sich der tödliche Einsturz, der den beiden jungen Feuerwehrleuten das Leben kostete. Das Feuer breitete sich die ganze Nacht über weiter aus, erfasste insgesamt fünf Gebäude und verursachte Einstürze in verschiedenen Stockwerken. Für den Einsatz waren zahlreiche spezialisierte Rettungs- und Aufräumkräfte erforderlich.

