Die Wahl des Topfes, ein Detail, das nicht eines ist

Ein gesunder Rosmarin beginnt mit einem gut gewählten Topf. Vergessen Sie zu kleine oder rein dekorative Gefäße: Die Pflanze braucht Platz, um ihre Wurzeln zu entwickeln. Wählen Sie einen Topf, der etwas breiter als der Wurzelballen ist und mehrere Abzugslöcher im Boden hat. Dies ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden, die Rosmarin sehr schadet. Atmungsaktives Material wie Terrakotta ist ideal, da die Erde zwischen den Wassergaben auf natürliche Weise abtrocknen kann.
Regelmäßiges Umtopfen für nachhaltiges Wachstum
Mit der Zeit füllen die Wurzeln den gesamten verfügbaren Platz aus und behindern so das Wachstum. Um dies zu verhindern, empfiehlt es sich, die Pflanze alle zwei bis drei Jahre umzutopfen. Der ideale Zeitpunkt dafür ist der Frühling, wenn die Pflanze aus ihrer Winterruhe erwacht. Durch das Umtopfen wird die Blumenerde aufgefrischt, die Wurzeln werden belüftet und der Rosmarin revitalisiert, sodass er nach dem Winter wieder zu neuem Leben erwacht.
Leichter, gut durchlässiger Boden ist der Schlüssel zum Erfolg.

Rosmarin gedeiht am besten in kalkhaltigen und vor allem gut durchlässigen Böden. Eine handelsübliche Blumenerde ist geeignet, sofern sie mit etwas Perlit oder grobem Sand angereichert wird. Ziel ist ein Boden, der kein Wasser speichert. Schwere, verdichtete, lehmhaltige Böden sollten vermieden werden, da sie Staunässe begünstigen und die Pflanze mit der Zeit schwächen.
Bewässerung und Nährstoffversorgung: nicht zu viel, nicht zu wenig
Anders als oft angenommen, benötigt Rosmarin nicht viele Nährstoffe. Er bevorzugt leicht trockene Erde gegenüber Staunässe. Vor dem Gießen sollte man immer prüfen, ob die obersten 2 bis 3 Zentimeter der Erde vollständig trocken sind. Während der Wachstumsperiode von April bis September genügt einmal monatlich ein natürlicher Flüssigdünger. Etwas gut verrotteter Kompost, der in die Oberfläche eingearbeitet wird, versorgt die Pflanze ebenfalls mit den notwendigen Nährstoffen, ohne ihr Gleichgewicht zu stören.
Schützen Sie den Rosmarin während der kalten Jahreszeit.
Rosmarin im Topf ist zwar robust, reagiert aber empfindlicher auf Kälte als Rosmarin im Freiland. Bei anhaltenden Kälteperioden sollte der Topf an einen geschützten Ort gestellt werden, beispielsweise an eine Südwand oder in einen hellen, kühlen Raum wie einen unbeheizten Wintergarten. Diese Maßnahme schützt die Wurzeln und ermöglicht es der Pflanze, im Frühjahr kräftig auszutreiben. So ist jahrelanger Rosmaringenuss garantiert .
Wenn Sie diese einfachen und regelmäßigen Schritte befolgen, kann Ihr Rosmarin im Topf viele Jahre lang ein treuer Begleiter in der Küche und auf dem Balkon sein.
