Ein tragischer Unfall im Anschluss an einen Facebook-Post(1/12)
Courtney Sanford aus Clemmons, North Carolina, verlor ihr Leben durch einen Frontalzusammenstoß auf der Business 85. An jenem schicksalhaften Donnerstag aktualisierte sie ihren Facebook-Status mit einer fröhlichen Nachricht: „Fröhliche Musik macht mich glücklich“, nur eine Minute bevor der Unfall der Polizei gemeldet wurde. Diese scheinbar harmlose Geste, die sie um 8:33 Uhr machte, erfolgte laut Ermittlern nur wenige Minuten vor dem Notruf, der um 8:34 Uhr einging.

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Ein Unfall, verursacht durch das Machen von Selfies während der Fahrt(2/12)
Die Polizei von High Point gab bekannt, dass Courtney während der Fahrt in Richtung Norden Selfies machte und Facebook-Updates postete. Ihr Toyota Corolla, Baujahr 2005, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw. Der Unfall war so heftig, dass die Autobahn mehrere Stunden gesperrt werden musste. Courtney war tragischerweise sofort tot.

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Die Ermittlungen fördern Facebook-Beiträge zutage, die vor dem Unfall veröffentlicht wurden.(3/12)
Courtneys Facebook-Posts wurden von ihrer Familie und ihren Freunden den Ermittlern zur Kenntnis gebracht und ermöglichten es ihnen, die tragischen Ereignisse jenes Morgens zu rekonstruieren. Lieutenant Charles Lanier vom Polizeirevier High Point merkte an, dass diese Posts kurz vor den ersten Notrufen zum Unfall verfasst worden waren. Diese Information verdeutlicht die verheerenden Folgen, die selbst eine kurze Ablenkung beim Autofahren haben kann.

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Das Gesetz von North Carolina zum Thema Texten während der Fahrt (4/12)
Im Dezember 2009 verbot North Carolina das Schreiben von Textnachrichten während der Fahrt. Das Gesetz erwähnt die Nutzung von Facebook oder anderen Diensten jedoch nicht explizit. Es besagt lediglich, dass Fahrer nicht „manuell mehrere Buchstaben oder Texte in ihr Mobiltelefon eingeben dürfen, um mit anderen Personen zu kommunizieren“. Diese Regelung zielt darauf ab, Ablenkungen beim Fahren zu reduzieren, doch Courtneys Fall zeigt, dass die Gefahr weiterhin besteht.

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Eine Warnung vor den Gefahren technologischer Ablenkungen (5/12)
Leutnant Lanier betonte, wie wichtig es sei, im Straßenverkehr aufmerksam zu bleiben, und hob hervor: „Nichts ist schlimmer, als sein eigenes Leben oder das eines anderen zu verlieren, nur um anderen mitzuteilen, dass es einem gut geht.“ Seine Worte hallen als eindringliche Warnung an alle Fahrer nach und erinnern sie an die potenziell tödlichen Folgen von Ablenkungen durch Technologie.

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Der Einfluss sozialer Medien auf das Fahrverhalten (6/12)
Dieser tragische Unfall wirft Fragen nach dem Einfluss sozialer Medien auf unser Fahrverhalten auf. Da Technologie immer stärker in unseren Alltag integriert wird, ist die Einhaltung sicherer Fahrpraktiken entscheidend, um solche Tragödien zu verhindern. Die Behörden appellieren an alle Autofahrer, Freisprecheinrichtungen zu nutzen und während der Fahrt auf die Bedienung ihres Handys zu verzichten.

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